Music Made in Germany - mit Miriam Audrey Hannah

Music Made in Germany - mit Miriam Audrey Hannah

Interviews mit den Stars der deutschen Musikszene

Transkript

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00:00:00: So, meine Lieben.

00:00:00: Hier ist ... Nee, ich komme gleich zurück zu dem.

00:00:04: Hier is der Star des Abends, Giovanni Zarella der Gastgeber.

00:00:08: Vorna Sera!

00:00:09: Ist ein bisschen aufgeregt, dass du hier in unserem kleinen Eckchen bist?

00:00:12: Ich freu mich,

00:00:13: dass ihr dabei seid.

00:00:14: Es ist ganz schön für uns und alle haben gesagt, ob das hier Andi Borkes oder hier ist Jeanette meite egal wäre dieses Genreübergreifende.

00:00:24: Du hast es als Erster eigentlich, als Einziger geschafft die Genre die Altersstrukturen alles zu verbinden, dass wovon wir oder von den Leuten so viele Jahre immer geträumt haben.

00:00:35: Es muss doch möglich sein und Musik ist doch Musik!

00:00:37: Und du hast das als erster geschafft?

00:00:39: Schön,

00:00:39: dass du das sagst.

00:00:39: Wie

00:00:40: hast Du das

00:00:40: gemacht?!

00:00:41: Mit Liebe.

00:00:43: Wirklich mit Liebe... Die Menschen umarmen.

00:00:45: man muss manchmal ein bisschen warten und nicht jeder glaubt sofort oder und nicht jeder traut sich sofort, aber mein Ziel war von Anfang an eine Sendung zu machen die für alle ist.

00:00:55: Also dass du jetzt wie in dieser Sendung, in der ihr auch dabei seid worüber ich mich sehr freue Dankeschön!

00:00:59: Dass du eben Künstler hast wie Sarah Connor Johannes Oering Vincent Weiß Janett dann aber auf der anderen Seite eben auch Andy Borg Beatrice Egley

00:01:06: Chris Norman

00:01:07: Chris Norman Christian Berg.

00:01:09: also das war so mein großer große Traum ein großer Wunsch und dann eben auch Newcomer dabei Wie jetzt zum Beispiel Laura und Marc oder eben auch Nähe und Licht.

00:01:19: Das war mein Wunsch, das so zu machen.

00:01:20: Das ist so was ich wirklich manifestiert habe.

00:01:24: Also das war so was Ich mir gewünscht hab und gesagt hab da, dass das soll irgendwann mal so sein.

00:01:27: Und es wurde Sendung für Sendung wurde Es mehr so und alle die sich dann so reingetraut haben waren so mensch selber überhaupt nicht gefährlich.

00:01:34: hier Ja passiert da gar nichts wenn man sich das traut.

00:01:37: jetzt muss Man sagen Wenn man das Bühnenbild auch einmal in Echt und Realität sind.

00:01:42: meine Güte also Sagen Selbst Die Ganz großen Stars Hallöchen!

00:01:47: Hier ist ganz kurz, wir sind mal ganz kurz nicht in Deutschland hier.

00:01:50: Wird richtig aufgefahren.

00:01:52: Respekt!

00:01:53: Danke schön.

00:01:54: Wir hatten das zuletzt.

00:01:55: tatsächlich Josh Groben war zu Gast und der ist ja wirklich auf allen Bühnen der Welt unterwegs.

00:02:00: Er ist zum Beispiel am Tag nach dem Auftritt.

00:02:01: Am Sonntag ist er nach New York geflogen weil er dann bei Jamie Ferlin zu Gast war und hat auch gesagt auf so einer Bühne hat er für eine TV-Sendung nie gestanden.

00:02:10: Und das ist schon was Besonderes und das Gefühl habe ich aber auch nie verloren.

00:02:14: also von der ersten Sendung ein war es für mich Ich weiß noch genau, die erste Sendung war während der Pandemie leider.

00:02:18: Also leider im Sinne von Schalte dass wir so was erleben mussten und ich ging in diesen Saal.

00:02:24: das war ein Atlas Hof des kleinste Studien den wir gearbeitet haben.

00:02:27: bisher unterstand diese Bühne drin und es hat mich wirklich umgehauen.

00:02:31: Ich konnte es nicht fassen.

00:02:32: also du hast ja gar keinen Bezug wie groß das Ganze sein wird oder sein kann bevor es dann vor dir steht.

00:02:37: auch wenn jemand redet von die Bühnen ist sechzig Meter breit denkst sehr gut aber die muss ja in so einem Studio passen.

00:02:42: wie groß kann sie denn sein?

00:02:43: Aber ich freue mich so, dass wir das geschafft haben.

00:02:45: Und ich bin aus einer Zeit ... Ich habe Musik gemacht in der es The Dome gab, wo ich zum Beispiel zum ersten Mal auch mit Janet Biedermann und Sarah Kohn auf der Bühne stand, wo es noch die bravo Supershow gaben.

00:02:54: wo du noch auftreten konntest bei Viva und MTV, wo die wirklich noch eine Riesenrelevanz hatten.

00:02:59: Wo du bei Harald Schmidt war auftätig.

00:03:00: Du hast noch so ne Bravo-Super-Story gehabt?

00:03:02: Ja ich hatte noch diese Bravo diesen Starschnitt.

00:03:06: den gab's damals noch.

00:03:07: Und damals war es normal dass ganz viele Künstler zusammenkommen bei großen Shows und das Gefühl wollte ich wieder zurückbringen.

00:03:14: Top of the Pops!

00:03:15: Wow!

00:03:17: Das war auch eine tolle Zeit.

00:03:19: Stimmt also auch in Köln immer auch gut.

00:03:22: Ja, Leute.

00:03:25: Das ist

00:03:25: ein alter Mann?

00:03:26: Gar nicht!

00:03:27: Klar wir haben diese auch ganz besondere Zeiten erlebt und was du natürlich transportierst ist ein Familiengefühl.

00:03:35: Und danach und das ist bei dir natürlich... ist es natürlich nicht Du machst einen auf Family sondern du holst alle mit von deiner Familie und umrum.

00:03:46: Einfach ein schönes Gefühl, danach sehnen sich die Leute.

00:03:49: Ja

00:03:49: ich glaub auch.

00:03:50: Dass du wirklich die Arme aufmachst und das kommt rein jetzt ne?

00:03:53: Wir machen jetzt mal zwei Stunden haben wir es schön zusammen Und dann haben wir wieder Kraft irgendwie um weiter zu machen.

00:03:58: Ja darum geht's!

00:03:59: Es geht ja darum... ...die Menschen kurz aus ihrem Alltag zu reißen, zu ziehen und ihnen drei Stunden Liebe und Wärme zu geben.

00:04:06: und wo ich das zuerst gelernt habe Das war ganz klein in der Pizzeria meiner Eltern.

00:04:10: Da war das ja genauso.

00:04:11: Am Ende ist es das gleiche gewesen.

00:04:12: da bist Du ja auch... Du weißt ja selber wenn du essen gehst sagst Ah, jetzt gehen wir um was Schönes essen.

00:04:16: Lass uns mal ... Wir lassen uns jetzt gutgehen und ja... Und ich hab das damals genauso empfunden als Teenager auch, als ich gearbeitet habe bei meinen Eltern.

00:04:24: Das Gefühl war immer die Leute, die jetzt kommen, die schicken wir glücklicher aus der Pizzeria raus, als sie reingekommen sind.

00:04:30: Du hast verschiedene Menschen mit denen du dann zu tun hast.

00:04:32: Verschiedene Kulturen, verschiedene Religionen, verschiedene Altersgruppen.

00:04:36: Und du gehst mit jedem andersom, dass zum Beispiel ein Pärchen da sitzen, das ganz frisch zusammen ist.

00:04:41: Dann hast du jemanden da sitzen, der vielleicht trauert weil er jemanden verloren hat.

00:04:44: Dann hast Du einen Geburtstagsfeier dann hast Du jemanden der vielleicht seinen Job gerade verloren hat!

00:04:47: Du versuchst so die Stimmung aufzunehmen.

00:04:48: Du versuchs aber jeden ein bisschen was zu geben und am Ende ist es für uns was wir da am Samstagabend machen ähnlich.

00:04:54: Wir wollen einfach versuchen ganz viele Schnittpunkte zu finden mit den Menschen die Zuhause sind.

00:04:59: Was nie out sein wird ist dass man gut miteinander umgeht Dass man höflich ist, dass man einander umarmt, das man einandern in die Augen schaut und fragt ein ehrliches wie gehts dir?

00:05:08: Das wird nie Out sein.

00:05:11: Diese Sachen dürfen wir nicht vergessen.

00:05:12: Also machst du eigentlich heute Abend das, was du in der Pizzeria früher gemacht hast?

00:05:18: Nur für ein paar mehr Menschen.

00:05:19: Aber es ist eigentlich dasselbe!

00:05:20: Ich hab auch da gesungen und halt eben noch gekellnet, dass du ich heute Abend nicht.

00:05:25: Du hast immer auf großen Bühnen gestanden, man weiß... ...du kannst sehen, du kannst tanzen, siehst gut aus,... Sieht schick aus wenn du die sind.

00:05:31: Das ist natürlich wowi alles.

00:05:33: Danke sehr.

00:05:34: So aber jetzt hast du seit dieser Zeit diese Samstagabend-Show diese großen Shows und überall ist dein Name drauf.

00:05:42: Und wenn wir schon irgendwie darum gehen, uns sehen über allen, übergrößert ein Name und denkt... Also, wenn man ganz kurz mal in dich rein fühlt, ja?

00:05:52: Fühlt man so einen, naja wie soll ich sagen nicht jetzt gerade das schönste Wohlfühlgefühl sondern man denkt so Druck!

00:05:59: Es ist eine große Verantwortung.

00:06:00: Das war auch das erste Gefühl, was ich hatte als ich ja im ersten Mal zum Jahrzehnt stand.

00:06:05: Ich hatte da wieder zwei erfolgreiche Alben, aber davor hatte ich ja vierzehn und fünfzehn Jahre lang eben keine erfolgrechte Zeit.

00:06:11: Und das erste Gefühle, das war kein Schönes.

00:06:14: Also ich habe die Bühne gesehen und alles um meinen Namen da und dachte so wer hat es jetzt entschieden dass du das machen darfst?

00:06:19: Also nur weil jetzt ein paar Leute denken, dass du der richtige bist muss es ja nicht stimmen!

00:06:22: Und das ist so das Gefühl mit dem ich da reingegangen bin also auch so ein bisschen diese Angst, dass man das nicht stemmen kann oder dass es zu groß ist.

00:06:29: Das ist dann immer weniger geworden.

00:06:31: Aber das war mein erstes Gefühl, was mich aber jedes Mal glücklich machte und so war es auch damals in Berlin.

00:06:36: Das hat dazu gehört zu dem Gefühl, den Familiennamen da zu sehen.

00:06:39: Daran zu denken, dass meine Eltern den Mut hatten, in den Sechzigerjahren ihr Land zu verlassen nach Deutschland zu kommen um dieses so schöne Land hier wieder mit aufzubauen.

00:06:48: Und was sie damals gemacht haben, das war viel größer, viel schwerer viel mutiger als das was wir heute machen oder was ich heute machen darf.

00:06:56: Und das hat mir wieder Kraft gegeben.

00:06:58: Dann konnte ich es kaum abwarten, dass es dann Samstag wird und meine Mama und mein Papa kommen und sie das erleben dürfen.

00:07:03: So war das vom Gesamtgefühl.

00:07:05: Was ist der Satz oder die Sätze, die in deinem Ohr sind vielleicht kurz bevor du rausgehst?

00:07:10: Oder so was dir deine Familie mitgegeben hat?

00:07:12: Meine Eltern haben mir immer das Gefühl gegeben, dass ich machen kann und machen soll, was mich glücklich macht.

00:07:17: Sie haben mir nie das Gefühl von mach das weil es dir viel Geld bringt Oder macht das, weil es schick ist oder sicherheitlich bringt?

00:07:26: Die haben uns allen dreien.

00:07:28: Meine Schwester und mein Bruder auch immer das Gefühl gegeben von wir wollen glückliche Kinder Und so ist es bis heute.

00:07:34: meine mamma fragt heute noch und bist du glücklich?

00:07:36: ist gut gelaufen bis zufrieden?

00:07:38: Das ändert sich niemals.

00:07:39: man bleibt für immer mutter und vater man bleibt doch für immer kind Von jemandem.

00:07:43: und Eigentlich war das nur dass.

00:07:44: die haben einfach nur gewünscht dass.

00:07:46: ich genieße So sehr wie deine familie kann sich niemand für dich mit freuen der stolz einer mutter zu sehen wenn man so etwas als die Zusage dann kam.

00:07:55: Für mich ist es immer gleich geblieben, für mich war immer der erste Weg ... meine Frau wird's mir verzeihen... Der erste Weg war für mich immer meine Mutter.

00:08:03: Als damals bei Popstars in die Band kamen, war der erste Anruf sofort an meine Mutter Als ich die Sendung jetzt bekommen habe, hey du bist es.

00:08:10: Das ging ja über ein halbes Jahr diese Entscheidung.

00:08:11: Da hab' ich sofort meine Mutter angerufen und gesagt Mama weil sie weiß was ich eben auch mitgemacht habe oder was sich auch gelitten haben in der Zeit, in der es eben nicht rundgelaufen ist.

00:08:18: Und na dieser Respekt, die Liebe gegenüber der Familie muss... Es ist die Basis meines Lebens.

00:08:23: Die beschützt dich ein Leben lang?

00:08:25: Ja!

00:08:25: Der uns alle beschützten Leben lang und uns begleitet er ist da oben.

00:08:29: Den muss man ins Mittelpunkt des Lebens stellen und das aber kümmern sich dann um uns alle.

00:08:34: Meine Lieben Wir sind verliebt in Giovanni Zarella und genießen die Giovanni-Zarella-Show.

00:08:39: Vielen Dank!

Über diesen Podcast

🎙 Music Made in Germany – der Podcast zur deutschen Musikszene

Im Podcast zur Radiosendung Music Made in Germany spricht Moderatorin Miriam Audrey Hannah mit den spannendsten Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland über ihre Musik, ihre Geschichten und die Momente hinter den Songs.

Zu Gast sind regelmäßig bekannte Namen der deutschen Musikszene – von Pop über Singer-Songwriter bis zu elektronischer Musik.

In den Gesprächen geht es um neue Musik, persönliche Geschichten, Karrierewege und darum, was hinter den Kulissen der Musikbranche wirklich passiert.

Zu den Gästen im Podcast gehören unter anderem:

Leony, Alice Merton, Wincent Weiss, Michael Patrick Kelly, Alle Farben, Tim Bendzko, Stefanie Heinzmann, Nico Santos, Nina Chuba, Johannes Oerding, Kamrad, Álvaro Soler, Madeline Juno, Michael Schulte, Bosse, Joris, Mighty Oaks, Sarah Connor, Malik Harris und viele weitere Künstlerinnen und Künstler.

Der Podcast ist Teil der Radiosendung Music Made in Germany.

📻 Die Sendung hört ihr außerdem im Radio:
Samstags 18–20 Uhr auf Radio Regenbogen
Sonntags 16–19 Uhr auf RPR1

Hier im Podcast hört ihr die kompletten Interviews aus der Sendung.

von und mit Music Made in Germany

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